Nr. 43: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Kurz vor dem Start in die neue Saison begeben wir uns im Proustschen Sinne auf Wahrheitssuche. Auf eine Reise ins Innere des Spiels. Wir schauen voraus auf die Saison 17/18, es wird Überraschungen geben und festgemeißelte Gewissheit. Wir werden lachen, weinen, unglaubliche Szenen erleben. Losgelöst von der Zerrissenheit, die uns während der Saison plagt, frei von Angst und Sorge um die Zukunft unserer Herzen analysieren wir schonungslos und ohne Rücksicht auf die eigene Seele, was uns erwarten wird. Hört diese Warnung, liebe Hörer: Nicht jedem wird gefallen, was er oder sie zu hören bekommt. Doch, so ist das Leben, es wird nie wieder sein wie in der Jugend als wir um die Zedern rannten und mit den Eichhörnchen spielten. Die Welt dreht sich weiter und wenn wir stehen bleiben ist ihr das egal.

Wir wünschen Euch einen hervorragenden Start in die neue Saison, mögen Clementia und Laetitia immer auf Euren Wegen dabei sein, egal ob Ihr nun eine Saison mit Weihen oder eher Spiele voller Leid vor Euch habt. Es sei denn Ihr seid Fans vom HSV, dann könnt Ihr mal schön kacken gehen.

Den Aufruf uns zu unterstützen ist schon seit ziemlich langer Zeit niemand mehr nachgekommen, still ruht der See im Auenland. Nunja, müsst Ihr selbst wissen. Wir machen das hier ja nicht für gute Laune, irgendwann ist die dann aufgebraucht und dann schreit wieder alles. Ist nur ein Hinweis…

Okay, soviel dazu. Jetzt aber viel Spaß mit unserer großen Saisonvorschau.

#liebe

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Wir freuen uns über Eure Kommentare entweder hier im Blog oder auf Twitter und Facebook. Ganz besonders würden wir uns über ein paar frische Rezensionen auf itunes freuen. Das hilft uns tatsächlich. Auch hier rockt ihr, liebe Hörer aber wer noch nicht mitgemacht hat, kann uns ja mal einen Stern oder zwei geben und ein Sätzchen dazu schreiben. Das wäre ganz zauberhaft.

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2 thoughts on “Nr. 43: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

  • Es gibt tatsächlich mehrere verschiedene Handball-Kodizes, nicht nur den Hallenhandball-Kodex, den eins in Deutschland am meisten kennt. Ältere Zeitgenossen und Nerds erinnern sich sicher noch an das deutsche Feldhandball, welches Ende der 60er, Anfang der 70er seinen Höhepunkt hatte und zeitweise richtig viele Zuschauer an Sportstätten in Solingen, Großwallstadt, Krefeld-Oppum, Minden-Dankersen und Hanau-Steinheim zog. Gespielt wurde es auf Fußballfeldern mit dementsprechender Größe, was das Spiel wohl auch ein bisschen träge machte und durch das Fehlen einer sinnvollen Abseitsregel keine sinnvolle Spielzüge im Mittelfeld passierten. Mitte der 70er Jahre verschwand der Sport fast völlig, lediglich in Solingen gibt es noch regelmäßig Nostalgiespiele, durchgeführt vom BSV Solingen 98. Kleindfeldhandball gibt es hingegen bis zum heutigen Tag, es ist aber lediglich als Variation des Hallenhandballs zu betrachten.
    In dem eigenen Wirkungskreis wesentlich populärer war aber eine tschechische Feldhandball-Version, das Národní házená, wortwörtlich übersetzt Nationalhandball (vielleicht sinngemäß besser als Volkshandball zu übersetzen), welches auf einem kleineren Feld gespielt wurde und durch mehrere Tweaks der Abseitsregel oftmals den Spielcharakter wechselte. In der Hochphase wurde das Nationalhandball in vielen Ländern Europas gespielt (richtig erfolgreich darin war aber neben der Tschechoslowakei nur Jugoslawien), mittlerweile existiert der Sport in der Form nur mehr in Tschechien selbst. Nicht mal in der Slowakei wäre mir noch ein Team bekannt. Und während früher die großen polysportiven Clubs alle Nationalhandballteams hatten (erste Meister waren unter anderem Slavia Praha, Dukla Praha und Spartak Plzeň) sind die meisten Vereine der Nationalhandballliga mittlerweile reine Einsportvereine. Zentren des Sports sind hauptsächlich am Land, der Großteil zwischen Plzeň und Prag, doch auch in Mähren und Schlesien gibt es mit Brno und Ostrava zwei Zentren des Sports auch wenn die meisten Meistertitel mittlerweile klar in den böhmischen Westen gehen.

  • Wo wir grad bei Handball sind: Gibt es bald eine Sondersendung zum neuen Sportdire… ehm zu dem Mann den Karl-Heinz und Uli eingestellt haben, damit Sie einen Sündenbock haben falls es schlecht läuft, der aber keine Entscheidungen treffen wird. Ich bin ja eigentlich nicht Schadenfroh, ok das war gelogen. Aber es ist schon herrlich das 4? 5? Kandidaten dem GROßEN FCB absagen. Sportdirektor bei so einem Player zu sein, eigentlich müssten sich die großen Namen der Szene darum reißen, neben Uli und Karl-Heinz ist aber höchstens noch für einen Statisten Platz… hach ja, wird Zeit das Buli wieder anfängt.

Ihr habt uns was zu sagen?