Nr. 46: #drei90stattböller

Okay, okay, noch sind wir nicht hinter einer Paywall verschwunden. Wir arbeiten noch an der Technik. Also an dem Kleingedruckten genauer gesagt. Unsere Anwälte haben leider immer wieder was zu meckern. Machste nix. Also gibt es nach der ereignissreichen Länderspielwoche wieder einen Podcast. Diesmal wieder in der Chaosbesetzung, denn weder Enzo noch David konnten den Termin einhalten, wir wollten aber -ob der Gesundheit unserer Hörer- nicht weiter verschieben und so balgen sich halt Basti und Axel um die Krumen, die uns der Fussball diese Woche vor die Füße geschmissen hat. So regen wir uns z.B. über die Nazifans in Prag auf, fragen uns ob Grindel und Bierhoff nur kacke oder wirklich dumm sind und von da kommt eins zum anderen.

Der Sendungstitel hat eine Funktion. Nutzt diese.

Ein paar links zur Sendung: Das Youtube-Video des Seattle Ultras gibt es hier und Mirkos Buch bestellt Ihr bitte hier. Macht das, es lohnt sich.

Wir wünschen wie immer viel Spaß.

Wer sich ein Stück drei90 nach Hause kommen lassen will, dem kann geholfen werden: Davids Buch “Hanoi Hospital” könnt Ihr hier kaufen. Oder überall anders. Egal, Hauptsache Ihr kauft es!
Und unseren leckeren, exklusiven drei90-Glaskuchen gibt es ab sofort hier im Shop (jahaaa) zu bestellen! Lecker Bio-Schocki sogar.

Wir freuen uns über Eure Kommentare entweder hier im Blog oder auf Twitter und Facebook. Ganz besonders würden wir uns über ein paar frische Rezensionen auf itunes freuen. Das hilft uns tatsächlich. Auch hier rockt ihr, liebe Hörer aber wer noch nicht mitgemacht hat, kann uns ja mal einen Stern oder zwei geben und ein Sätzchen dazu schreiben. Das wäre ganz zauberhaft.

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12 thoughts on “Nr. 46: #drei90stattböller

  • Ich habe die Sendung noch nicht gehört, möchte aber Axel dringend darum bitten, vor und hinter Gedankenstrichen ein Leerzeichen zu setzen. Das wäre meiner Gesundheit sehr zuträglich.

    Muss ja nicht jeder immer sofort sehen, dass der Effzeh-Fan bei Euch die Blogtexte schreibt.

  • Endlich ist die Verwechslung zwischen Willi Konrad und Rolf-Jürgen Otto aufgeklärt. Willi Konrad im mintgrünen Sakko, der als “Berater” von Otto seinerzeit sich die Taschen von Dynamo vollmachte und Rolf-Jürgen Otto eben, der als Präsident Dynamo runterbrachte. “Goldene 90er Jahre” (sorry liebe Dynamofans), die so wohl nie wieder kommen werden. Otto war seinerzeit auch als Baulöwe in DD-Weißig tätig. Mehr zu diesem windigen Filou aus Hessen: http://www.bundesligalegenden.de/rolf-jurgen-otto.html

  • Ich sag nur OFC…

    Text unter dem YT-Video zu Schweizgeld

    Konrad war zur Canellas-Ägide Geschäftsführer bei den Offenbachern. Er war derjenige, der die Geldprämie für Manglitz am 6.Mai 1971 dessen Frau an einer Autobahnraststätte übergab.

  • Zunächst mal meinen Rechercheauftrag: Zur von Basti beschriebenen Szene fand leider ned wirklich was. Eine grundsätzlich interessante (wenngleich a weng reißerische) Doku zu Dynamo in den Neunzigern hätte ich sogar gefunden, aber da fand ich leider die erwähnte Telefonzellen-Szene nicht: https://www.youtube.com/watch?v=N364Bedg0Dg

    Das Lieblingsteam des Amis in der Bundesliga ist Schalke. Guter Mann, also.
    Ich fand zur DFB-Causa den Kommentar von manchen Leuten auf Facebook recht schön: “Gibt sich der DFB jetzt selbst drei Geisterspiele?”
    Oh Gott, “Die Rummenigges” hat Potential zu einem kroatischen Schwan Level running gag 😀
    Zum Thema Alleinunterhalter empfehle ich immer noch sehr, sehr nachdrücklich “Fleisch ist mein Gemüse” von Heinz Strunk. War zwar Tanzband und ned Alleinunterhalter, aber selbes Klientel.
    Das Tippspiel war wirklich ein bisschen konfus, das Thema nicht wirklich greifbar. Also nicht, dass es nicht genug Highlights hatte (u.a. wieder mal Bastis unfreundlichen Berliner).

  • Dafür dass es eine Basti / Alex Folge ist gar nicht mal so übel, musste einige male in der Öffentlichkeit schmunzeln. Schön der Teil in dem ihr was persönliches reingepackt habt, ich hätte niemals erwartet dass Basti Landesliga gespielt hat (respekt!) oder Alex liiert ist. Schön auch das Bedürfnis sich selbst immer als Moralist darzustellen und auf der anderen Seite Spielsucht, Alkoholismus und Tabaksucht runterzuspielen.

  • Habe die Folge jetzt gehört und muss mich dem Lob anschließen: Für eine Folge in Minimalbesetzung erstaunlich inhaltsreich und unterhaltsam. Auch wenn Ihr im Tippspiel eine wunderschöne Gelegenheit verpasst habt, dem langjährigen Nicht-Teilnehmer zu einem allerletzten Auftritt zu verhelfen, in dem Ihr direkt einsteigt “Wenn der RasenBallsport Leipzig e. V. ein unangenehmes Ereignis wäre, dann wäre er der RasenBallsport Leipzig e. V. (…) Schweigen. Kommen wir zum HSV…”

    Ansonsten alles passend. Einzig die Einordnung von Borussia Mönchengladbach halte ich selbst für Alex’ Verhältnisse für zu hart.

    Also versteht mich nicht falsch: Von der Grundidee her sehr gut. Aber ist es wirklich so schlimm? Ist das aktuelle Borussia Mönchengladbach nicht eher sowas wie eine Nacht mit komplett freiem Deckel im besten Bordell am Platze zusammen mit David?

    Und jetzt habe ich wieder den ganzen Abend einen Ohrwurm von Ti Amo. Dann lieber Atomkrieg.

  • @Alex: Wenn Ihr schon so viel Inhalt runter schrubbt, dann will ich dem nicht hintanstehen. Zu 100% FC.

    Zunächst: Um Deine Einschätzung dessen zu stützen, wie wohl die per Gimmick zu einer JVH gelockten Horden bei einem beliebigen Massen-Fußballclub (bei dem es gut läuft) abstimmen, wenn ihre Vereinsführung einen legitimen und legalen Antrag als “Misstrauen” verunglimpft, sei auf die Umfrage in diesem – sicherlich eine Reaktion auf diese Sendung – Artikel im Qualitätsblatt Express verwiesen. Gut, sind nur gut 8000 Express-Leser. Würde mich trotzdem nicht überraschen, wären die für diese Leute halbwegs repräsentativ.

    Ich finde es jedenfalls gut, dass diese Mitglieder dafür kämpfen, in die Satzung ihres Vereins wieder Normalität einkehren zu lassen. Und gleichfalls gut, wenn Menschen wie Du, denen viele Menschen zuhören (warum auch immer) klar Stellung beziehen. Ich finde allerdings die Außendarstellung der Initiative etwas verunglückt. Die Website ist doch eine Katastrophe. Warum muss ich mich da bis zum Download eines PDF durchklicken, um diese lesenswerte Gegenüberstellung zu finden?

    Und warum wird nirgendwo mit dem positiven Beispiel aus der Nachbarschaft argumentiert? Ich will (selbst als lauer Eintracht-Sympathisant) natürlich nicht Eurer kuscheligen Fußball-Ökumene beitreten und niemand möchte die ulkige Rivalität zwischen Köln und Gladbach abschwächen. Trotzdem ist das alles bei der Borussia sehr viel klarer geregelt. Und bisher hat es – obwohl man zwischenzeitlich bei noch viel, viel schlimmerer Ausgangssituation (Stadion, verkacktes Großdorf hinter dem Braunkohletagebau als Standort) – mindestens genauso am Arsch war, einer wirtschaftlichen Konsolidierung offensichtlich nicht geschadet. In deren Satzung* heißt es dazu lapidar:

    Der Verein hält sämtliche Anteile in der ausgelagerten Borussia Mönchengladbach GmbH, in welcher der Lizenzspielbetrieb angesiedelt ist. Die Veräußerung dieser Gesellschaft oder von Anteilen derselben muss durch die Mitgliederversammlung auf Antrag des Präsidiums mit zwei Drittel Mehrheit beschlossen werden.

    Mehr nicht. Und mehr gibt es dazu aus meiner Sicht auch nicht zu sagen.

    Bei aller fröhlichen Feindschaft: Ich verstehe nicht, warum man nicht auf dieses als so nahe Beispiel für Normalität zurückgreift und sich stattdessen ausschließlich in dem verliert, was bei Euch zwischenzeitlich zur Normalität bestimmt wurde.

    • Oh Gott, Sorry. Das gibt wieder Ärger vom verehrten Herrn Feuerherdt. Scheiße. *stellt Klingel ab*

      Dabei habe ich mir extra schon vor Jahren dieses Attest über meine klinische Axel-Alex-Schwäche ausstellen lassen.

  • Ach, eins noch: Wenn Ihr wirklich vorhabt, Gastwirte mit der “Großen Drei90-Silvester-Sause zur Unterstützung von mehr Fairness, Ruhe und Ordnung in Fußballstadien” zu trollen, dann macht das doch einfach dort, wo u.a. Holger Klein immer seine Kölner Hörertreffen abhält.

    “Was, 100 Fußball-Fans mit Böllern, bist Du bescheuert?” – “Neinnein, das ist ein Podcast-Hörertreffen. Du weißt doch, die sind doch immer so krass lieb und gesittet.” – “Ach richtig. Naja, dann reicht ja wohl Anja hinter dem Tresen und ich mach frei, ne?” – “Ja, sicher, reicht völlig.”

Ihr habt uns was zu sagen?