In einer Welt, in der Effizienz und Geschwindigkeit alles entscheiden, werden Quick Wins unübertroffen. Ob im Beruf, im Projektmanagement oder in der Privatsphäre – klein, schnell erzielte Erfolge können Motivation steigern, Hindernisse aufbrechen und den Grund für größere Ziele schaffen. Aber wie stellt man einen guten Quick Win her, und wie wird er entsprechend eingesetzt?
Was ist ein Quick Win?
A Quick Win („schneller Erfolg") is a short-term, easily implementable measure that generates immediate positive results. Compared to long-term strategies, it is here short-term tangible improvements with little effort.
Worüber geht es bei Quick Wins?
Warum sind Quick Wins wichtig? Motivationsschub: Erfolgserlebnisse stärken das Team und fördern die Bereitschaft für größere Veränderungen. Problemlösung: Anstelle in Analysen zu verharren, wird schnell gehandelt. Vertrauensaufbau: Stakeholder sehen erste Ergebnisse und unterstützen weitere Schritte. Ressourcenschonung: Keine langen Planungsphasen, sondern direkte Umsetzung.
Beispiel für erfolgreiche Quick Wins
Beruf:
✔ Mail-Organisation: Automatische Filter und Vorlagen spülen täglich Zeit weg.
✔ 1-Click-Prozesse: Befristete Aufgaben digitalisieren (z. B. digitale Unterschriften).
✔ 15-Minuten-Tägliche: Kurze Stand-up-Meetings verdrängen langwierige Besprechungen.
Projektmanagement:
✔ Priorisierung mit der 80/20-Regel: Fokus auf die 20 % der Aufgaben, die 80 % des Ergebnisses erbringen.
✔ Sofort-Feedback: Jeweils nach einem Meilenstein eine kurze Retrospektive abhalten.
Privatleben:
✔ 2-Minuten-Regel: Was sofort erledigt werden kann, wird nicht aufgeschoben.
✔ Mini-Routinen: Eine neue Gewohnheit mit nur 5 Minuten täglich beginnen (z. B. Meditieren oder lesen).
Wie finde ich die besten Quick Wins?
Schmerzpunkte erkennen: Wo sind tägliche Frustrationen?
Low-Hanging Fruits pflücken: Mit welcher Änderung kann leicht viel erreicht werden?
Mitarbeiter/Kunden auffordern, Fragen zu stellen: Oft wissen die Betroffenen am besten.
Messbar machen: Erfolg anhand von KPIs oder Feedback überprüfen.
Praktische Tipps für die Umsetzung
Nicht perfektionieren: Lieber schnell statt langsam planen.
Wichtige Anfänge schaffen: Quick Wins übermitteln, um Vortrieb aufzubauen.
Kaskadeneffekt anstreben: Ein kleiner Durchbruch löst weitere Optimierungen aus.
Zusammenfassung: Geringe Anfänge, großer Impact
Quick Wins sind kein Weggeflosten von langfristigen Strategien, sondern ein starker Instrument, schnelle Ergebnisse zu erzielen. Sie durchbrechen Komplexität, erhöhen Agilität und setzen eine Kultur der ständigen Verbesserung in Gang.
Testen Sie es – manchmal reicht schon eine geringe Veränderung, um einen Dominoeffekt zu bilden!
5 Responses
Hi drei90!
Ich frage mich, ob «rassistisch sein» so funktioniert wie «schwanger sein» oder «verheiratet sein» – also entweder man ist es oder man ist es nicht. Auf alle Fälle ohne Graubereich.
Wenn dem so wäre, dann wäre Steffen Freund aufgrund der in dieser Folge besprochenen Aussage eventuell als Rassist zu bezeichnen, denn ich sehe nicht, wie man das Eine sagen kann, ohne das Andere zu sein. Darum verstört es mich arg, wenn ich (übrigens nicht nur bei euch) höre, dass das, was Steffen Freund gesagt hat, wohl rassistisch war, Steffen Freund aber wahrscheinlich eher kein Rassist ist.
Ähnlich lief es damals bei Tönnies. Da gab es auch zig Leute, die Tönnies zu exkulpieren suchten, indem sie argumentierten, dass er natürlich etwas Rassistisches gesagt habe, ihn das aber auf gar keinen Fall zu einem Rassisten mache. Im Gegenteil.
Die Logik hinter dieser Argumentation will sich mir nicht erschließen. Wenn jemand etwas sagt, worüber allgemein Konsens herrscht, dass das etwas ist, das saublöd ist, und das niemandem mal einfach so durchrutscht («Die Erde ist eine Scheibe!») machte das – dieser Logik folgend – denjenigen, der das gesagt hat, n i c h t etwa zu einem Idioten, was folgerichtig wäre, sondern zu einem sicherlich sehr wahrscheinlich eigentlich klugen Mann.
Um es kurz zu fassen: Es wäre schön, wenn man die Dinge beim Namen nennte, indem man aufhörte, einmal getätigte Aussagen vom «Charakter» desjenigen trennen zu wollen, der das gesagt hat.
Da ihr sonst kein Blatt vor den Mund nehmt, fand ich das Rumgeier in Sachen Steffen Freund heute ungewöhnlich.
Der Doppelpass («Moderator» und Gäste) ist regelmäßig überfordert, wenn es um Themen abseits der grünen Wiese geht.
Wenn Mario Basler fantasiert, dass man weibliche Fans zwischen den Beinen untersuchen müsse, wenn Guido Schäfer Menstruationsprobleme bei einer Mannschaft diagnostiziert, wenn aktuell Steffen Freund sich rassistisch über zwei Spieler aus Nordafrika äußert.
Diese Äußerungen sind schlimm. Ebenso schlimm ist, dass diese stets unwidersprochen bleiben, sowohl seitens des «Moderators» (das Wort kommt vom lateinischen moderare: kontrollieren, besänftigen) als auch der Gäste. Wenigstens unterbleibt in Corona-Zeiten an dieser Stelle das widerliche schenkelklopfende Gejohle des Publikums.
Empathie und Problembewußtsein: Null.
Aber ein Rassist ist natürlich niemand …
Bei allem Verständnis zum Sportler Maradona, abseits vom Platz hat er sich schon einiges zu Schulden kommen lassen, was seiner Reputation geschadet hat. Dass, man für ihn sogar in der Bundesliga eine Schweigeminute abgehalten hat, ist mir absolut unverständlich. Wie gesagt, als Sportler wirklich brilliant, aber halt auch des Dopings überführt. Zu seinen Koksgeschichten muss ich nicht viel sagen. Deswegen ikann ich den Hype um ihn nicht nachvollziehen. Aber jeder wie er mag.
86 bei der WM hab ich ihn das erste mal gesehen. wir waren alle voll im FIeber.jeder wollte auf dem bolzplatz maradona sein. wenn argentinien gespielt hat,haben wir nur drauf gewartet,dass maradona oder caniggia den ball bekommen. nach der wm hat sich das ganze etwas beruhig.hat nicht bremen mal 5:1 gegen neapel gewonnen? in neapel mit maradona? zur wm 90 war ich in italien und zu dem zeitpunkt gab es fast in jedem station das kollektive statment «maradona figlio di puttana».
Podcast ist Top!
Zu Freund und Maradona wurde alles richtig gesagt. Macht weiter so