Nr. 169: Basti und Breel

Wir haben Kevin Kühnert zu Gast, und sprechen mit ihm nicht nur darüber, warum man als Berliner Bielefeld-Fan wird, sondern auch über die Frage, wann wir endlich auf Licht im dunklen Pandemie-Tunnel hoffen können. Und Enzo erzählt uns von seinen Anfängen in der schwäbischen SPD-Jugend… Wir besprechen auch Bastis Auftritt bei der Sportschau als „Kiel-Fan“, streifen kurz das bevorstehende Duell zwischen der Eintracht und dem SC, lauschen Bastis Ode an Jovic und lassen uns von David zu den neuesten Absurditäten im Verzweiflungskampf der französischen Liga für neue Fernsehgelder aufschlauen.

Zum Schluss verwandelt sich ein Tippspiel kurzerhand in eine Hattrick-Lesung, in der wir dringend die Frage klären müssen, wie man Angela Merkel ausspricht.

Der Auslöser für unseren Lachanfall während der Lösung ist hier zu finden.

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Viel Spaß!

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3 thoughts on “Nr. 169: Basti und Breel

  • Hallo.

    Was die Aussprache von Angela Merkels Namen angeht, scheint ihr einer ganz großen Sache auf der Spur zu sein.

    Bei Wikipedia españyol:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/84/De-Angela_Dorothea_Merkel.ogg

    Bei Wikipedia français:

    [ˈaŋɡela ˈmɛʁk(ə)l]

    Also einmal mit Betonung auf der zweiten Silbe, einmal mit Betonung auf der ersten Silbe. Aber beide Male mit [g], nicht mit rheinischem [d͡ʒ].

    Kevin Kühnert hätte hier eventuell helfen können. Ich fand die lockere Runde mit ihm sehr interessant, da ich nicht sehr häufig derart lange Gespräche mit Berufspolitikern höre. So sah ich eines meiner persönlichen Vorurteile dieser Berufsgruppe gegenüber bestätigt: viel zu reden, ohne wirklich etwas zu sagen, dabei denen, die die Fragen stellen, nach Möglichkeit ein gutes Gefühl zu geben, hin und wieder vom eigentlichen Thema abzulenken, bis das, worum es eigentlich ging, vergessen wurde, und kein Problem damit zu haben, wenn man sich innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Sätzen zweimal selbst widerspricht, gehört schlichtweg in die Werkzeugkiste eines jeden Profi-Politikers mit einem gewissen Anspruch an sich selbst.

    Respekt. Kevin Kühnert hat das sehr souverän gemacht. Gut, ich fand praktisch alles, was er zu sagen hatte, wenig zwingend oder gar überzeugend. Aber auf mich kommt es ja auch nicht an.

    Eine Sache noch: Axel wünschte sich in dieser Folge, dass von der Politik mehr Optimismus im Hinblick auf die aktuelle Pandemie ausgehen müsse, während Basti und Enzo in den letzten Wochen immer wieder betonten, dass man in punkto Kommunikation mit der Öffentlichkeit zu sehr herumeiere und konkrete Ansagen fehlten. Ich fürchte, beides – “wird schon alles gut, macht euch keine Sorgen!” und “der Acht-Stufen-Plan der Regierung sieht für die nächsten Wochen Folgendes vor: Im Falle der Eventualität, dass X eintritt, wird umgehend …” – lässt sich nur schwer unter einen Hut bringen.

    Und wir wollen nicht vergessen: Als Dietmar Hopp von übergroßem Optimismus getrieben postulierte, dass es im Herbst (hat er eigentlich 2020 gesagt?) einen Impfstoff geben werde, dies dann aber nicht klappte, habt ihr das – zurecht – als Anlass genommen, um ihn dafür zu kritisieren und immer und immer wieder durch den Kakao zu ziehen. Ich denke, Politiker sind in dieser Hinsicht aus anderem Holz geschnitzt – von denen legt sich keiner auf eine eindeutige Position fest, wenn es sich vermeiden lässt. Am Ende, wenn es anders kommt, wird man ja doch nur kritisiert.

    Wie läuft das eigentlich in Vietnam, David? Die KP sagt an, was Sache zu sein hat, die Staatsmedien geben das an die Bevölkerung weiter, Rückfragen gibt es nicht?

  • Gewaltfreie Kommunikation…

    “Ordentlich auf die Fresse” oder “mal auf den Sack” kriegen is’ OK im Doppelpass, aber “fucking” nicht?
    Dabei is letzteres im Normalfall gewaltfrei.

    Helmer, moderat(or), Glückwunsch!

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