Nr. 219: Relegation um Europa

Die Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein und was interessiert uns die Meisterschale? Für unsere Vereine geht es schließlich um die wirklich wichtigen Entscheidungen des Saisonfinales: Mit Enzo sprechen wir darüber, ob Relegation jetzt für den VfB das bestmögliche Ergebnis ist. Axel erklärt, warum er auf keine Punkte in Augsburg setzt und David ist gleichzeitig beeindruckt, wie souverän der SC nach 0:2 zurückkommt und nervös vor den letzten drei Ligaspielen.

Wir sprechen außerdem über Lastenräder im Regen, über Gerichtsentscheidungen in Madrid, prognostizieren ein unfassbares Saisonfinale in der Zweiten Liga und werfen schon mal einen Blick auf das Finale des DFB-Pokals. Und kurz, nur ganz kurz, sprechen wir auch darüber, ob zehn Meisterschaften gähnend langweilig sind. Aber das muss dann auch reichen. Da Basti schon in London ist und Axel angeschlagen ist heute ohne Rubrik, aber dafür mit zwei pickepackevollen Stunden Fußball!

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7 thoughts on “Nr. 219: Relegation um Europa

  • Schöne kurzweilige Folge. Quasi die Ruhe vor dem Saisonendspurt.

    Vorschlag fürs Ranking: Fan-T-shirts der Bundesliga Vereine. Das Vas der 1.FC Köln kann können die anderen Vereine sicher auch. Ich bin gespannt….
    Grüße

  • Geil, nur David und Wortakrobat Enzo, so viel Qualität halte ich nicht aus. Gebt mir bitte sofort eure Bankverbindung, damit ich euch mit Geld zuscheißen kann.

  • @Limbo

    Faszinierend, nicht wahr? Die Rufe nach mehr Geld für drei90 werden immer lauter, gleichzeitig ist man bei kaum einer Folge noch vollständig versammelt.

    Darum wäre es meiner Meinung nach ein netter Zug, wenn zum Ausgleich mal eine Folge, die eigentlich hinter der Paywall landen würde, auch für den plebs (aka “Spaßbremsenfans) freigegeben würde – als Ausgleich quasi.

    Absurd. Ich weiß.

  • Erklär es mir bitte. Warum erwartest du als Hörer*in, die anscheinend kein FF ist, das wir dir eine zusätzliche Folge “schenken”?
    Warum glaubst du einen Anspruch darauf zu haben? Wir liefern, soweit Haupt-Job und andere Umstände es zulassen, 3-4 kostenlose Folgen pro Monat an. Sogar wenn nur zwei von vier können. Früher hätten wir einfach nicht aufgenommen.

    Aber nochmal zurück zu deinem Wunsch nach noch mehr kostenlosen Content: Nenne mir einfach mal ein paar Gründe und evtl werden wir darüber nachdenken.

  • Auch als Bayern-Fans teile ich eure Meinung, das die derzeitige Situation mit EINEM Serienmeister nicht zufriedenstellend ist. Auch wenns mein Club ist.

  • @Enzo

    Zunächst einmal vielen lieben Dank für deine Reaktion auf meinen Post (ich nehme einfach mal an, dass das, was du geschrieben hast, sich auf mich bezogen hat). Das ist wirklich dufte von dir!

    Um nun auf das von dir Geschriebene einzugehen, lieber Enzo: Das Rumgepolter hättest du dir meiner Meinung nach für Leute sparen können, die diese Art des Umgangs miteinander gewohnt sind und selbst gerne die verbale Keule schwingen. Beides trifft auf mich, wenn überhaupt, nur bedingt zu, will mir scheinen.

    Wenn du dir die Mühe machen würdest, meinen Ausgangsbeitrag nochmals zu lesen, dann würdest du erkennen, dass ich “es wäre ein schöner Zug …” geschrieben habe. Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, dass es alleine euch obliegt, darüber zu entscheiden, was ihr mit eurem Content macht, weshalb ich auch keinerlei Forderungen stellen kann, was ihr damit anfangt.

    Warum ich mir hin und wieder eine Bonus-Folge für lau wünschen würde, habe ich im Anschluss erklärt: Zuletzt wirkte die Mehrheit eurer Folgen aufgrund der Tatsache, dass nur selten alle vier Gestalter von drei90 an den Aufnahmen beteiligt waren, etwas “unmotiviert” bzw. “lieblos zusammengezimmert” auf MICH.

    Ich bin mir sicher, dass es dafür gute Gründe gibt, warum mal der eine, mal der andere (mitunter auch zwei) nicht an der Aufnahme teilhaben konnte. Es schien sich halt zuletzt eben nur etwas zu häufen, dieses Phänomen, was der allgemeinen Qualität von drei90 nicht immer zuträglich war, wie ICH finde.

    Nur das wollte ich zum Ausdruck bringen, auch weil ich das von MIR als solches empfundene Nachlassen hinsichtlich der Qualität des Outputs in Kombination mit dem verstärkten Fokus auf eine größere Monetarisierung desselben etwas seltsam fand. Der Gedanke, quasi als Ausgleich den geneigten Zuhörern gelegentlich ein Zuckerli hinzuhalten, war dann nur ein afterthought von MIR.

    Da es sich nun anbietet, möchte ich noch einen anderen Gedanken anfügen. Ich höre gerne drei90 und ich habe großes Verständnis dafür, dass ihr eure Reichweite nutzen wollt, um zusätzliches Einkommen zu generieren. Absolut legitim.

    Genauso legitim sollte es gleichzeitig sein, dass man als Hörer eures Podcasts freundlich formulierte Kritik anbringen kann, ohne dass sich gleich einer von euch auf den Schlips getreten fühlt und genervt reagiert. Ich verstehe, dass ihr euch sehr oft unverhältnismäßiger Kritik ausgesetzt seht, weshalb vermutlich auch eure Reaktionen auf Kritik im allgemeinen im Laufe der Zeit schärfer geworden sind – was aber nicht bedeuten sollte, dass man auf j e d e Form der Kritik mit – aus meiner Sicht – überzogener Aggressivität antworten müsste.

    Ich mag mich irren, aber mir scheint, dass ein ernster Umgang mit Kunden-Feedback immer von Vorteil ist, auch weil es vergleichsweise leicht ist, es nach oben zu bringen – dort zu bleiben ist jedoch ungleich schwieriger. Und im Hinblick auf Letzteres scheint ihr, so MEIN Eindruck, einiges an Potential liegenzulassen, indem ihr jede Form von Kritik von euch weist.

    Das ist sicherlich auch okay. Am Anfang. Was aber passieren kann, wenn man sich zu lange am eigenen Status berauscht und sich nicht mehr um die Wünsche des Marktes schert, konnte man u.a. am Beispiel von Nokia sehr anschaulich beobachten. Da ging es dann plötzlich ganz schnell.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob euch das richtig bewusst ist, aber letztlich müsst ihr euch in einem hartumkämpften Markt behaupten – Fußball-Podcasts gibt es wie Sand am Meer. Bislang macht ihr das zweifelsohne exzellent und in de Vergangenheit ich habe drei90 uneingeschränkt weiterempfehlen können. Ob das so bleibt, muss man abwarten. In der Tendenz ist mein Eindruck, dass ihr euch ein bisschen zu sehr auf euren – wohlverdienten (!) – Lorbeeren ausruht und die Sache etwas schleifen lasst.

    Das ist nur zu verständlich und wohl auch die Natur des Menschen. Erfolg macht nicht selten fett und träge. Gar nicht verständlich ist es hingegen, von dir, lieber Enzo, hier so angepflaumt zu werden. Mich hat diese Reaktion verwundert und ein Stück weit auch verletzt, denn wenn womöglich unglücklich formulierte, im Kern aber ernstgemeinte Kritik so selbstverständlich mit einer an Selbstherrlichkeit grenzenden Attitüde beiseitegewischt wird, dann ist etwas im Verhältnis von Content-Machern und -Konsumenten aus dem Ruder gelaufen.

    Denn das ist eben auch Teil der Wahrheit: Ich mag aktuell kein “Fun-Friend” sein, und deine Antwort auf meinen Post, lieber Enzo, sorgt sicherlich nicht dafür, dass ich bald einer werde, denn letztlich signalisiert du mir mit deiner Antwort nur eines: Mein Geld wäre willkommen, meine Meinung nicht. In dieser Hinsicht fühle ich mich bei anderen Podcasts weitaus besser aufgehoben.

  • “Wir liefern, soweit Haupt-Job und andere Umstände es zulassen, 3-4 kostenlose Folgen pro Monat an. Sogar wenn nur zwei von vier können. Früher hätten wir einfach nicht aufgenommen.”

    Und ich denke, das ist genau das Problem. Das Bezahlding setzt in erster Linie euch selbst unter Druck und am Ende geht es eben nur darum auch “kostenlose” Folgen zu “liefern”. Das spiegelt sich dann in der Qualität wieder und dann entsteht eben die Frage, warum man euch für die lustlose Veranstaltung bezahlen sollte.

    Funfact als nicht Funfriend: ich habe euch vor einigen Jahren immer monatlich was überwiesen. Da sind auch mal Folgen ausgefallen oder einer war nicht da. Aber ihr hattet alle Bock und es waren gute Themen. Ich habe euch sehr gerne unterstützt, einfach so. Dann wurdet ihr seltsam politisch und das Funfriend Thema kam auf. Da war ich raus. Auch weil ich Patreon nicht nutzen wollte. Und weiterhin Geld per Dauerauftrag zu erhalten, war euch zu anstrengend.

    Ich könnte euch erklären, wie ihr die Hörerschaft nicht spaltet, aber euren Podcast trotzdem werbefrei ohne Qualitätsverlust monetarisieren könnt. Dazu müsst ihr allerdings erst mein Beraterhonorar überweisen.

    Cheers!

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